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Kassenbereich mit massiver Zerstörung der Gebäudestruktur und Auffindort der getöteten Person. Im weiteren Verlauf führte die Technische Einsatzleitung den Einsatz vom ELW2 aus. Die Maßnahmen stimmten die Führungskräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks und die Vertreter der Polizei, der Bauaufsicht, des Betreibers sowie des Staatlichen Amtes für Arbeitsschutzes (AfAS) und der Berufsgenossenschaft Bau in regelmäßigen Besprechungen miteinander ab. Vor weiteren Einsatzmaßnahmen mussten das Gebäude und der Kran gegen Einsturz gesichert werden. Kräfte der Bad Homburger und Frankfurter Feuerwehr stützten deshalb mit einem mobilen Stützensystem den einsturzgefährdeten Deckenbereich und sicherten die Tragkonstruktion des Daches. Diesen Einsatz unterstützten Kräfte des THW fortlaufend und übernahmen Gemeinsame Medienarbeit der Feuerwehr und Polizei vor Ort. Bei uns müssen Sie nicht wochenlang warten. Bekleidung nach HuPF Teil 1 bis 4, Stiefel, Hemden, Blusen, Schirmmützen, Jugendfeuerwehrbekleidung und Feuerwehrhelm aus Aluminium nach EN 443 lieferbar sofort ab Lager. Vereinbaren Sie mit Frau Silvia Schmitt Ihren persönlichen Termin. Tel.: 06044 – 950096 FLORIAN HESSEN 04/2014 diese Aufgabe im rückwärtigen Bereich selbst. Der Feuerwehrkran und die Unterbaumaßnahmen mit Rüstholz sicherten den instabilen Kranausleger gegen eine Lageveränderung. Aufgrund der schwer einschätzbaren Lage musste das Anschlagen der Lastaufnahmemittel aus dem Korb der Drehleiter erfolgen, da zu diesem Zeitpunkt ein Begehen der Kranelemente nicht vertretbar war. Kräfte der Polizei sperrten den Einsatzraum großflächig ab. Einheiten der Feuerwehren suchten das Baufeld auf abgängige Bauarbeiter ab. Mehrere an den Sammelpunkten überfällige Personen hatten sich jedoch bereits selbstständig zu den abgesetzt gelegenen Sozialunterkünften begeben. Geschulte Kräfte der Polizei traten mit den beiden in ihren Führerkanzeln verbliebenen Kranführern in Kontakt. Der zunächst durch die Einsatzleitung geplante Einsatz von Kräften der Höhensicherung/ rettung wurde nicht erforderlich. Die Kranführer konnten ihre Kabinen selbstständig verlassen. Kräfte des Betreuungsdienstes versorgten sie danach. Zur weiteren Personensuche fragte die Einsatzleitung zeitnah verfügbare, geeignete Mobilkräne bei privaten Unternehmen an. Da die Gegengewichte des Krans nicht aus ihren Verankerungen gelöst werden konnten, musste die gesamte Konstruktion angehoben werden. Die gemeinsame Abschätzung mit den mittlerweile eingetroffenen Vertretern der Baufirma, der Berufsgenossenschaft und des Amtes für Arbeitssicherheit ergab, dass zum Anheben des verunfallten Krans eine Hubkraft von mindestens 100 t erforderlich sein würde. Aufgrund der ungünstigen Aufstellfläche und der sich hieraus ergebenden Ausladung wurde ein entsprechender Sicherheitszuschlag veranlagt. Der angeforderte Mobilkran mit einer Hubkraft von 200 t traf mit Polizeibegleitung von Hofheim kommend in Bad Homburg v.d.H. um 18:02 Uhr an der Einsatzstelle ein. Während der Wartezeit setzte die Einsatzleitung alle geeigneten Möglichkeiten zur Verschüttetensuche ein. Hierbei kam auch eine Endoskop-Kamera der Feuerwehr Frankfurt a.M. zum Einsatz. Aufgrund der Dichte des Trümmerkegels konnte das Ortungssystem jedoch nicht tief eindringen. Ihr zuverlässiger Partner seit 2001 WS-Brandschutztechnik GbR Marktstraße 6 l 63679 Schotten info@ws-brandschutztechnik.de www.ws-brandschutztechnik.de Unsere Partner: Schlingmann, GSF, Weber, AWG, Horizont, Günzburger, Endress, OSW, Dönges, Seiz, askö …


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