FLORIAN HESSEN, Ausgabe 3/2019

: . 1(1 -23 flaschen (EA 2) sowie die Atemschutzüber- wachung (EA 3). Circa 60 Minuten nach Alarm konnte die Lagemeldung „Feuer unter Kontrolle, Nach- löscharbeiten“ abgesetzt werden. Der Be- wohner des Hauses konnte weiterhin nicht aufgefunden werden. In diesem Zuge wur- de durch die eng mit der Einsatzleitung zu- sammenarbeitende Polizei herausgefun- den, dass dieses Wohnhaus am selben Tag zwangsversteigert werden sollen. Hieraus resultierte, dass sich die Einsatzstelle zu- nehmend in eine Polizeilage veränderte. Nach wie vor war unklar, ob sich der Haus- bewohner zum Zeitpunkt der Explosion im Gebäude aufhielt, weshalb die Rettungs- hundestaffel des THW Viernheim angefor- dert wurde. Zwischenzeitlich mussten die Maßnahmen der Feuerwehr auf Anweisung der Polizei eingestellt werden. Es fand im Anschluss eine Begehung des Trümmerfel- des durch Baufachberater, Brandursachen- ermittler, Brandschutzaufsichtsdienst und Einsatzleitung statt. Zudem wurden die Luftaufnahmen der Einsatzdrohne begut- achtet. Als Resultat der Begehung wurden das THW Bensheim mit schwerem Räumge- rät und eine Privatfirma mit einem Ketten- bagger eingesetzt. Im Zuge dessen wurden einzelne Trümmerteile angehoben, von der Feuerwehr abgelöscht und durch die Poli- zei fotografisch dokumentiert. Während der Einsatzlage in Löhrbach kam es in Birkenau zu einem weiteren Notfall. Eine hilflose Person wurde in ihrer Woh- nung vermutet. Die Feuerwehr wurde zur Türöffnung alarmiert. Da die Einsatzkräfte aus Birkenau bereits gebunden waren, übernahm die Feuerwehr Reisen diesen Einsatz zusammen mit dem Rettungs- dienst. ( & $ & ! Eingesetzt waren insgesamt 80 Einsatz- kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen und Polizei. Die Zu- sammenarbeit auf allen Ebenen funktio- nierte reibungslos. Nicht auch zuletzt des- wegen, da im Jahr mehrere gemeinsame Übungen absolviert werden. Weiterhin bestätigte sich bei diesem Ein- satz die Richtigkeit, bei dem Alarmstich- wort „FY1: Brennt Gebäude – Menschenret- tung“ die anfangs genannten Einheiten bei der ersten Alarmierung zu aktivieren. Einerseits musste somit nicht nachalar- miert werden, da die Personalstärke der Feuerwehr ausreichte. Zudem konnte früh- zeitig begonnen werden, Personal abzu- lösen beziehungsweise auszutauschen. T EXT : M ARCO U NHOLZER , J AN H OFMANN (F EUERWEHR B IRKENAU ) F OTOS : DLRG V IERNHEIM , FF A BTSTEINACH , E INSATZREPORT S ÜDHESSEN /S VEN B RUTSCHER , F AMILIE D ÖRSAM (L ÖHRBACH ) * / & 5# ! ! ' ) % , 1 4 # 5# ! ! * ) !5# & ,

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